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Die Atomkraft an sich wäre sicherlich ohne grosses Risiko friedlich nutzbar, das ist technisch schon lange möglich. Leider wird die Art der Nutzung auch dieser Technologie jedoch durch unsachgemässe Konstruktionen, Kosteneinsparungen und Profitgier  bestimmt, und ist deshalb so gefährlich. Zudem ist die fachgerechte Entsorgung des radioaktiven Restmülls vollkommen ungeklärt.

Tschernobyl und Fukushima sprechen für sich.  Besonders Fukushima: Atomreaktoren der primitivsten Machart, vom Typ des Siedewasser-Reaktors, untergebracht in simplen Betongitterbauten, die mit  naiv-nett aussehenden Platten in weiss-blauem Wolkendesign verkleidet wurden. Vier Atomgeneratoren, ohne Auslaufschutz, direkt am Meer und dazu noch in einem Erdbebengebiet. Sorry, aber viel dümmer kann man es nicht mehr anstellen.  Kraftwerk am Meer, ein Risiko erster Güte durch Tsumanis und  Edbeben..  Als Krönung der Katastrophe, die komplette Hilflosigkeit, Missmanagement, Lügen und Beschönigungen und dilettantische Aktionen, so wie z.B. die Idee, das Kühlwasser in Wassertanks zu sammeln statt mehrere echte Kühlkreisläufe zu etablieren.

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Die schnell zusammengeklopften Tanks waren zudem ungeeignet und auch noch undicht. Die radioaktive Suppe fliesst seit Jahren ins Meer, auch jetzt in diesem Moment  und für die nächsten 20 Jahre.  Nette Herren in weissen Kitteln und schicken Anzügen belügen zwischenzeitlich Presse und Öffentlichkeit. Messwerte werden nachweislich verfälscht, so wie bei den staatlich aufgestellten Dosimetern im Bereich Fukushima. Ein Skandal, einer privaten Firma dieses ganze Atomgeschäft erlaubt zu haben. Wie kann ein Unternehmen ein Business betreiben, wenn es die damit verbundenen Gefahrenpotentiale nicht beherrscht?

Aber Hauptsache, die Form und das Gesicht wird gewahrt und die Krawatte sitzt richtig. Das gefährliche an der Atomkraft sind die Personen, die damit umgehen.           Bilder oben rechts und unten: sieht so eine fachgerechte und sichere Nutzung der Kernkraft aus??  ein Unglück??   Wer so erbeben- und tsunamigefährdet baut....Pandoras Box, durch Erdbeben geschüttelt und nun geöffnet, lässt ihre giftigen und radioaktiven Inhalte frei, in Erde, Luft und Wasser.  

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Das Dosimeter BELLA:

noch heute muss die z.B. die Stahlenbelastung an Wildfleisch wegen Tschernobyl gemessen werden......ein Dosimeter zu besitzen ist also kein Luxus. Oder soll man darauf vertrauen, das niemals unbelastete Lebensmittel oder andere Produkte im Umlauf sind?  Im Nachhinein stellt man immer wieder fest, das man durch offizielle Stellen doch wieder belogen wurde.

Hier stelle ich ein Dosimeter aus russischer Produktion vor. Das BELLA Dosimeter stammt aus den frühen 90`ern und wurde in grossen Stückzahlen von verschiedenen russischen Firmen produziert.  Das vorgestellte Gerät ist ein Bella Baujahr 1992 mit der Seriennummer 79252.

Das Bella besitzt ein abgeschirmtes Standardzählrohr für Gammastrahlung. Der angegebene Messbereich beträgt 0,2.....99,99 µS/h. Damit lassen sich radioaktive Strahlendosen von rund 875912 µSievert / Jahr, das sind rund 876 milliSievert / Jahr messen.  Die Messzeit beträgt 40 Sekunden, anschliessend wird das Ergebnis für weitere 40 Sekunden dargestellt

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Das Gerät ist klassisch in “thru hole” Technik mit  bedrahteten Bauteilen auf einer zweilagigen Leiterplatte aus Glasfaser, ähnlich FR4, aufgebaut und damit sehr robust. Die Bauteile sehen wie die meisten Bauteile der rusischen Elektronik vielleicht etwas “altbacken” aus, aber das Dosimeter funktioniert tadellos. Die gecoatete und damit feuchtigkeitsgeschützte Leiterplatte wird man in anderen vergleichbaren Geräten eher selten finden.

Für den Hausgebrauch reicht so ein einfaches aber sehr zuverlässiges Dosimeter vollkommen.

Im Inneren des Bella gibt es drei Trimmpotentiometer, hier können Mess-/ Anzeigezeit sowie die Tonhöhe des Klickgebers eingestellt werden.

 

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Leider machte das LCD Display vor kurzem schlapp, es bildeten sich schwarze Trübungen im Display. Da es sich vermutlch um die allerersten LCD aus russischer Produktion handelte, wohl der einzige Schwachpunkt.

Also musste es gegen ein handelsübliches 4 stelliges LCD Display ersetzt werden. War natürlich klar, das ausser der mechanischen Displaygrösse an den beiden LCD-Anzeigen nichts wirklich miteinander kompatibel war. Das russische Display war ein 8mm LCD mit 34 Pin, glasgefassten Kontakten, das ähnliche Korea Produkt weist ebenfalls glasgefasste Kontakte, allerdings 40 Pins auf. Die Pinbelegung, fast zu erraten, war natürlich auch nicht übereinstimmend.

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Aber eine Stunde Mikroskoparbeit und danach lief das Bella mit neuer grosser und kontrastreicher  Anzeige.  Der Umbau ist aber nur etwas für Elektroniker die sehr gute Löterfahrung haben und geübt sind im Umgang mit kleinsten Verdrahtungen. Besonders an den glasgefassten Pins darf man nur kurz löten. Ebenso ist die Polarisationsfolie des neuen Displays sehr kratzempfindlich.

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